WAS KOSTET EIN HAUSBAU

Was kostet ein Hausbau wirklich?
Versteckte Kosten und Nebenkosten bei der Baufinanzierung

Budget

Das Budget kann üblicherweise nicht vollständig in ein Haus investiert werden.
Denn neben dem Preis, der auf dem Traumhaus klebt, gibt es weitere Kosten:
• Kaufnebenkosten
• Leistungen wie die Einrichtung der Baustelle oder Baustrom
• Kosten für Berater oder Gutachter
• Material- und Handwerker-kosten bei Ausbauhäusern
• Versicherungen

Sofern der Bauherr noch kein Grundstück besitzt und dieses noch kaufen muss, fallen Kaufnebenkosten an.
Dazu gehört die Grunderwerbssteuer und sofern ein Makler beteiligt ist, dessen Maklerprovision.
Der Notar verlangt eine Gebühr unter anderem dafür, dass er den Kaufvorgang abwickelt und die Grundschuld im Grundbuch eingetragen wird.
Auch für den Grundbucheintrag fällt nochmal eine Gebühr an. Ist bereits ein Grundstück vorhanden, fallen Steuer und Provision weg.
Je nach Bundesland und bei dem Kauf ein Makler beteiligt war oder nicht, belaufen sich die Gesamtkosten auf etwa fünf bis fünfzehn Prozent des Kaufpreises.
Je nach Angebot der Bauunternehmen kommen Kosten für einzelne, Leistungen dazu.
Interessenten müssen genau prüfen, welche Leistungen inklusive sind und welche extra bezahlt werden müssen.
So gibt es Bauunternehmen, die die Kosten für eine Bauleitung oder die Baustelleneinrichtung inklusive der Bereitstellung von Baustrom übernehmen.
Bei anderen muss sich der Bauherr selbst darum kümmern.
Wird ein unabhängiger Gutachter benötigt, oder will sich der Bauherr von einem Berater begleiten lassen, muss er auch diese Kosten selbst tragen.

Viele Hausbauunternehmen bieten Bauherren außerdem an, bestimmte Arbeiten selbst zu übernehmen, um Geld zu sparen. Je nachdem, welche und wie viele Arbeiten vom Bauherren übernommen werden, sprechen die Anbieter von Ausbauhaus, Mitbauhaus, maler-fertig oder Schlüsselfertig.
Diese Begriffe sind nicht geschützt, die Leistungen, die sich dahinter verbergen, können also variieren und Bauherren sollten genau hinsehen und vergleichen.
Ein Hausbau ist ein großes finanzielles Risiko.
Will sich der Bauherr gegen Risiken absichern, fallen Kosten für Versicherungen an.
Unfälle auf der Baustelle, bei denen der Rohbau, fremdes Eigentum oder gar Leib und Leben beschädigt werden, können den Bauherren in den finanziellen Ruin treiben.
Versicherungen wie die Bauherrenhaftpflicht oder die Bauleistungsversicherung gewähren Schutz.
Zu den wichtigsten Versicherungen gehört auch die Wohngebäudeversicherung, die später das fertige Haus versichert.
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